Dienstag, 7. August 2007

Übersetzungstools

Übersetzungstools für webseiten und blogs sind vom Grundgedanken her sehr sinnvoll und hilfreich.
Allerdings sind diese nützlichen Helfer noch lange nicht soweit mehr als ein Schmunzeln hervorzurufen. Google und AltaVista bieten die Möglichkeit, die eigene Seite für die User direkt in verschiedene Sprachen zu übersetzen, was mehr oder weniger gelingt.
Die Probleme der Übersetzungstools
- Sie erkennen keine Eigennamen und übersetzen sie
- Fachausdrücke werden übersetzt, obwohl der Begriff auch in anderen Sprachen so gebräuchlich sind (Wenn aus "rss-feed" im Deutschen "Atomzufuhr" wird, ist das ja wohl nicht richtig)
- für umgangssprachliche Ausdrücke gibt es oft keine Übersetzung, oder das Übersetzungstool kennt diese nicht
- Synonyme werden nicht erkannt
- bei der maschinellen Übersetzung wird die Wortstellung aus dem Original übernommen und nicht an die übersetzte Sprache angepasst
- bei Wort-für-Wort-Übersetzungen werden semantische Zusammenhänge nicht erkannt und verfälscht

Fazit:
Eine nützliche Sache, die aber leider nocht nicht ausgereift ist, um sie wirklich anwenden zu können.
An solchen Programmen sollten nicht nur Programmierer, sondern auch Sprachwissenschaftler arbeiten um die semantischen Zusammnehänge zu berücksichtigen.

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